Bürgerinfo 01/2011 PDF Drucken E-Mail
Samstag, 25. Dezember 2010 21:34

alt

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

„Schon wieder“, ist man in diesen Tagen versucht, zu sagen,
„geht ein Jahr vorbei…!“  

Tatsächlich steht 2011 nun vor der Tür. Was auch immer es bringen mag, und  bevor es daran geht, einen großen Blick auf das abgelaufene zu werfen, ist natürlich die Zeit um Silvester für die Feuerwehr selbst immer so ein Zeitpunkt, an dem es besonders wachsam zu sein gilt.

Zum Einen stehen in vielen Wohnungen inzwischen ausgetrocknete Christbäume und fast ganz heruntergebrannte Kerzen, zum Andern birgt natürlich auch so manche Silvesterparty ihre Gefahren. Und so möchten wir Sie an dieser Stelle einfach nochmal ein bisschen dafür sensibilisieren: 

Bitte seien Sie jetzt in der Nähe ihres Weihnachtsbaumes und von Gestecken besonders vorsichtig mit offenem Feuer, das hier nun besonders schnell um sich greifen würde. Ist der berühmt-berüchtigte Eimer Wasser auch bei Ihnen noch griffbereit und gefüllt?

Was dann in Ihrer Wohnung abgehen kann, zeigt der folgende Beitrag von FOCUS: 

http://www.focus.de/panorama/videos/weihnachten-was-tun-wenn-der-christbaum-brennt_vid_8566.html


Bitte achten Sie beim Fondue, beim Raclette oder anderen heißen Partyessen auf dem Tisch darauf, dass sich nichts Brennbares in unmittelbarer Nähe befindet.

Haben Sie auch mal die Netzgeräte von Weihnachtsbeleuchtungen und Ähnlichem auf ihre Erwärmung geprüft? Na -  dann steht ja den nächsten Feierlichkeiten nichts mehr im Weg, und wir dürfen Ihnen viel Spaß dabei wünschen.

Nur noch einen kleinen Wunsch, auch in Ihrem Interesse und dem Ihrer Sprösslinge: Feuerwerkskörper gehören nicht in Kinderhände, auch Knallkörper ohne Altersbegrenzung sollten nur unter Aufsicht Erwachsener angezündet werden.

Bitte lassen Sie während des Silvesterfeuerwerks die Fenster geschlossen, um nicht bei der Rückkehr feststellen zu müssen, dass sich eine Rakete in Ihre Wohnung verirrt hat und nun dort für unliebsame Folgen sorgt…!


Selbstverständlich sind wir auch in diesen Tagen rund um die Uhr für Sie da – sie wissen ja: Die kostenlose Nummer für die heißesten Stunden Ihres Lebens ist und bleibt die 112, ganz ohne Vorwahl und ohne abweichende Tarife im Mobilfunknetzen…

Apropos Notruf: Mit 33 Einsätzen zählte der vergangene November zu den einsatzstärksten Monaten des Jahres 2010: So wurden wir beispielsweise am 15.11. zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person zwischen Effeltrich und Honings alarmiert, einen Tag später sorgte die Alarmierungsdurchsage „Zwei Kinder im Wasserrückhaltebecken der alten Ziegelei in Spardorf“ für bange Minuten bei den alarmierten Einsatzkräften. Umso erfreulicher, dass die beiden Jungen bereits nach kurzer Zeit wohlbehalten den Eltern übergeben werden konnten! Ebenfalls für die Kinder, diesmal aber aus erfreulicherem Anlass, waren wir am Martinstag im Einsatz, um bei insgesamt vier Laternenumzügen die Verkehrssicherung zu übernehmen. Zudem sorgten die Ortsfeuerwehren Hagenau, Igelsdorf und Wellerstadt für die Absicherung von Umzügen in ihren Stadtteilen.  Eine dringende sowie eine „normale“ Türöffnung, je eine Amtshilfe mit dem Tanklöschfahrzeug und der Drehleiter für den Städtischen Bauhof, Ausleuchtarbeiten im Recyclinghof, ein Brandmeldeanlagenalarm, ein weiterer Fehlalarm sowie die Verkehrsabsicherung zum Volkstrauertag runden die Einsatzstatistik ab, die dazu noch 19 Alarmierungen zu First Responder-Einsätzen beinhaltet. Interessant ist übrigens die Verschiebung der Notfallorte, die sich durch die Inbetriebnahme der Integrierten Leitstellen in Bamberg und Nürnberg immer mehr manifestiert, befindet sich doch inzwischen mehr als ein Drittel der Einsatzstellen für die FF Baiersdorf in Nachbargemeinden unseres Landkreises und im Nachbarkreis Forchheim.

Bei einer großangelegten Einsatzübung trainierten wir Anfang November mit den Feuerwehren der Gemeinden Möhrendorf und Bubenreuth, dem Technischen Hilfswerk und dem Rettungsdienst den Ernstfall im Asphaltmischwerk bei Möhrendorf, wo wir kräfte- und ausrüstungsmäßig sehr stark gefordert wurden, um in der unübersichtlichen und sehr hohen Anlage 18 „zum Teil schwerstverletzte Personen“ zu retten bzw. 2 „Tote“ zu bergen sowie gleichzeitig unterschiedlichsten Einsatzsituationen gerecht zu werden.

Weitere Informationen und Bilder zu unseren Einsätzen und Übungen finden Sie wie immer hier auf unseren Internetseiten. 


Ja - und so bleibt uns nur noch, Ihnen einen guten Start
in ein friedvolles, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 2011
zu wünschen!


LAST_UPDATED2