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Mitten in Franken: Land unter |
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Sontag, 22. Juni 2008 21:21 |
brandwacht, 5/2007, Seite 162/163
Mitten in Franken: Land unter
Von Stefan Brunner
Die größte Unwetterkatastrophe seit Menschengedenken verursacht in Regionen Ober- und Mittelfrankens Schäden im dreistelligen Millionenbereich. 600 Haushalte sind betroffen. Schwerer Wasserschaden ist auch im Feuerwehrhaus der FF Baiersdorf entstanden.
In der Nacht von Samstag, den 21. Juli auf Sonntag, 22. Juli 2007 wurde der südliche Regierungsbezirk Oberfranken mit den Landkreisen Forchheim und Bamberg von schweren Unwettern mit Starkregen und Niederschlagsmengen bis zu 75 Litern/qm heimgesucht. Das Landratsamt Forchheim hat daraufhin den Katastrophenfall festgestellt.
Der Unwetterschwerpunkt lag allerdings im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt. Dort kam es in der Nacht zum 22. Juli aufgrund starker und lang anhaltender Niederschläge ab Mitternacht zu erheblichen Schäden und Beinträchtigungen. Vor allem in Baiersdorf waren ca. 600 Haushalte und 5 landwirtschaftliche Betriebe betroffen. Die Autobahn BAB 73 war zwischen Baiersdorf und Möhrendorf etwa 1,5 Meter hoch überflutet. Zahlreiche Brücken, Straßen und auch Bahnlinien wurden unterspült…
…Zur Schadensbewältigung waren im Landkreis Forchheim rund 41 Feuerwehren mit ca. 500 Einsatzkräften, das THW mit rund 135 Helfern, 60 Helfer des Rettungs- und Sanitätsdienstes sowie 30 Polizeibeamte im Einsatz. Im Landkreis Erlangen-Höchstadt waren rund 900 Feuerwehr-Einsatzkräfte, etwa 140 Helfer des Rettungs- und Sanitätsdienstes, rund 425 THW-Helfer sowie etwa 100 Polizeibeamte eingesetzt. Eine weibliche Person ist in ihrer Kellerwohnung ertrunken; im Landkreis Erlangen-Höchstadt wurden zwei leicht verletzte Personen gemeldet. Die geschätzten Sachschäden gehen in den dreistelligen Millionenbereich…
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